Flexibel in die Zukunft – vom Monolithen zu Best-of-breed

Medizinische Klinik Borstel vertraut auf webbasiertes KIS Clinixx von AMC

Schwerpunkt: Umstellung von medico® auf CLINIXX®, Handhabung und Funktionen 

Lungenerkrankungen im Fokus: Das Forschungszentrum Borstel wurde 1947 gegründet; eine Medizinische Klinik war Teil der neuen Einrichtung. Lag der Fokus damals auf Tuberkulose, so hat die Klinik inzwischen ihr Spektrum auf die Untersuchung und Behandlung aller internistischen Lungenerkrankungen erweitert. Seit 2017 setzt die Fachklinik das Web-basierte Krankenhausinformationssystem (KIS) CLINIXX® von AMC ein.

An seinem Standort in Schleswig-Holstein bietet das 81-Betten-Haus universitäre Medizin kombiniert mit persönlicher Zuwendung für chronisch entzündliche Lungenerkrankungen wie etwa COPD und Asthma, Lungenkrebs, Intensiv- und Beatmungsmedizin (Weaning) sowie seltene Lungenerkrankungen. Träger der freigemeinnützigen Einrichtung ist die Stiftung Forschungszentrum Borstel.
Mehr als ein Dutzend Jahre hindurch nutzte das Klinikum das KIS eines größeren Herstellers – in einer rudimentären Ausstattung: ohne Schnittstellen, ohne Terminmanagementfunktion. Die Lösung kam hauptsächlich für die Abrechnung zum Einsatz. „Hardwareanforderungen und Schnittstellenkosten passten nicht zur Größe und finanziellen Leistungskraft unseres Krankenhauses“, erklärt Veronika Büttner. Sie arbeitet seit 6 Jahren in der Klinik, ist Leiterin Krankenhausmanagement und verantwortet den Systemwechsel. „Aus diesen Gründen verschoben wir diese Maßnahmen mehrfach.“ Von dem KIS-Hersteller kam dann die Aufforderung, ein Hardware-Upgrade zu realisieren, um den Anforderungen des neuen Releases zu entsprechen. „Allein bei der Hardware ging es um einen Kostenrahmen, der sich in der Größenordnung eines neuen KIS bewegte“, betont die Managerin.


Daher entschied sich die Klinik Jahr 2017, nach einer alternativen Lösung zu suchen. Büttner: „Wir schrieben ein KIS aus und stellten fest, dass einige Angebote tatsächlich im Rahmen des vom bestehenden Lieferanten geforderten Hardware-Upgrades lagen! Wir konzentrierten uns auf die mittelständischen Hersteller – mit der Erwartung, so einen höheren Grad an Flexibilität zu erreichen“. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass die Borsteler im Rahmen der Digitalisierung ihre klinischen und administrativen Prozesse neu aufstellen und mit einem agilen Anbieter besser mit IT unterstützen wollten.


Neues KIS: Kriterien für die Entscheidung

Den Ausschlag gaben innerhalb der Bewertungsmatrix die Kernaspekte Preis-Leistungs-Verhältnis, Kommunikation, Support und Flexibilität der Technologie – beispielsweise Terminplanung und Schnittstellen zu Subsystemen. „Wir wollten nicht den Status quo erhalten, sondern voranschreiten“, konstatiert die Krankenhausmanagerin.

Das Haus einigte sich mit AMC auf zwei Stufen für die Einführung: Die Grundelemente Abrechnung, Terminmanagement, Arztbriefschreibung stellten Stufe eins dar; als zweite Stufe legten die Projektpartner die Schnittstellen klinisches Labor, auch extern, Auftrag/Befund Radiologie und PACS, Schlaflabor und Mykobakteriologie fest. Der HL7-Standard bildet hier die Basis. Den Einsatz des Kommunikationsservers Mirth durch AMC finden die Borsteler gut – er erleichtert die Einführung weiterer Schnittstellen und die Kommunikation zwischen KIS und Subsystemen.

Einführung in enger Zusammenarbeit

Der Umstieg erfolgte – nach einer einmonatigen Testphase – zum 1. November 2017. Eine Projektgruppe ermöglichte allen Berufsgruppen die Mitsprache – Ärzte, Pflege, Aufnahme, Kodierung, Abrechnung, Arztbriefschreibung und Archiv. „So erreichten wir das Ziel, Fehler auszumerzen und die Nutzung optimal zu gestalten“, erinnert sich Büttner. Bei Kickoff und Schulungen waren AMC-Mitarbeiter vor Ort zur Unterstützung auf Station und für das administrative Personal. Die Managerin: „So haben wir die Einführung gut bewältigt“. Je mehr man sich mit einem System auseinandersetzt, desto vermehrt tauchen bei so einem komplexen Projekt im Betrieb Fragen auf beiden Seiten auf; in enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit und Blick auf die gemeinsamen Ziele klappte die Umsetzung gut, so Büttner.

Akzeptanz ist hoch

Was sagen die Mitarbeitenden zur neuen Lösung? Der Support ist gut erreichbar, lobt Mario Brock, Systemadministrator und Mitarbeiter, Digitale Prozesse. Im Auftragsmanagement und in der Terminvergabe funktioniert – nach langsamer Heranführung der Mitarbeitenden – die Systemnutzung gut. Die Ärzte wiederum wünschen sich, wie wohl überall, ein System, das mit weniger Klicks hinsichtlich Kommunikation und Prozessabläufe genau das liefert, was sie sich individuell vorstellen; hier unterstützt AMC die IT-Abteilung bei der Anpassung der flexiblen Lösung.
Die Projektgruppe ist inzwischen aufgelöst; der Systemadministrator bildet die „Kommunikationszentrale zu AMC“. Gemeinsam mit den Zuständigen in der Klinik spricht er im Rahmen eines zweiwöchentlichen Jour fixe mit der Projektleitung des Anbieters über konkrete Fragen – Wünsche, technische Details und kleinere Projekte. „So eine unkomplizierte Kommunikation wäre wohl mit anderen Firmen nicht möglich“, urteilt Büttner positiv.

Die Sicht der IT-Abteilung

Brock ist seit 2019 in Borstel tätig. Er kennt andere KIS-Lösungen; „im Vergleich bringt die Web-Basierung viel Flexibilität mit sich“, so der Systemadministrator. „Das macht den Reiz der Lösung aus – die Anpassungsmöglichkeiten, die wir zunehmend ausschöpfen. Monolithische Lösungen bieten das nicht – etwa die zeitnahe Realisierung von Anbindungen, Masken und mehr. – Die Fragestellungen und Wünsche werden von AMC gut abgearbeitet“. Lerneffekte, so Brock positiv, gab es für beide Seiten.

Prozesse funktionieren

MD-Prüffälle bearbeitet die Borsteler Klinik über eine Schnittstelle mit der MD-Management-Software von Amondis; auch die Schnittstelle zu IOS (Archiv) zur Stammdatenübertragung funktioniert. Mit Beispielen illustriert die Krankenhausmanagerin: „Die mit der Lösung verfolgten Ziele der ersten zwei Stufen sind erreicht“. Dies gilt für die administrativen Prozesse wie Terminkalender, Voraufnahmelisten, Abrechnung und Kodierung. Im Bereich der medizinischen Abläufe sind die Schnittstellenumsetzungen erfolgreich. Auch wenn das Matchen der hausinternen Prozesse mit dem KIS an manchen Stellen noch ein Stück weit „work in progress“ ist – in Borstel, so ist man sich sicher, hat man mit CLINIXX® definitiv die richtige Entscheidung getroffen. Das Programm läuft stabil und robust.

Weitere Perspektiven

Die Reorganisation der Arztbriefschreibung – als Ende des medizinischen Prozesses – ist ein anstehendes Projekt in Borstel. Hier prüfen die Prozessbeteiligten technische Möglichkeiten, um sie dann mit AMC umzusetzen. Das Ziel lautet, die Arztbriefschreibung schneller abzuschließen und rascher zur Kodierung zu gelangen. Der CLINIXX®-Arztbrief bildet hierzu die Grundlage.

Gemeinsames Zielverständnis und Engagement

„Ich finde die Flexibilität des Systems sehr gut“, urteilt Brock. „Wenn Anpassungen durchgeführt werden, dient das beiden Seiten … und auch weiteren AMC-Kunden. Etwas Gemeinsames entwickeln macht Spaß!“ Weitere Ausbaumöglichkeiten sieht er in Borstel vor allem dank der zentralisierten Koordination.

„Unser Haus stellte für AMC einen unüblichen Kliniktyp dar“, erläutert Büttner die Herausforderungen an den Anbieter. „Wir sind wie eine kleine Uniklinik, die Diagnostik, Therapie und Forschung vereint… und funktionieren anders als operative Medizin“. Die in Borstel erarbeitete Prozessunterstützung kann AMC für andere Kunden nutzen, so die Vorstellung der Managerin. Auch für sie ist wichtig: „Wir haben das System gemeinsam weiterentwickelt.“

Die Managerin fasst zusammen: „Ich fand und finde es gut, dass beide Seiten an der Erfüllung der Anfangsziele arbeiten, dass wir eine positive kommunikative Basis haben und die ‚Grundsätzlichkeiten‘ gut verstehen. An der weiteren Vertiefung dieses Verständnisses und an der Priorisierung von Detailthemen arbeiten wir gemeinsam“.

 

Preis-Leistungs-Verhältnis, Kommunikation, Support und Flexibilität der Technologie waren die Entscheidungskriterien – die Zufriedenheit mit dem System ist hoch: Veronika Büttner, Leiterin Krankenhausmanagement und verantwortlich für den Systemwechsel, Medizinische Klinik Borstel

 

Über die Medizinische Klinik Borstel

„Eine Fachklinik für Lungenerkrankungen mit Forschungsschwerpunkten in Bereichen Infektiologie und Asthma/Allergien“: Mit ihren ca. 200 Mitarbeitenden und 81 Planbetten ist die Medizinische Klinik Teil des 1947 gegründeten Forschungszentrum Borstel. Die Stiftung bürgerlichen Rechts ist der Träger. Schwerpunkte der Fachklinik in Schleswig-Holstein liegen auf Pneumologie, Infektiologie, Intensivmedizin, Schlafmedizin und Allergologie. Das Einzugsgebiet der ca. 3.000 stationären und 4.500 ambulanten Fälle ist regional und überregional.

https://klinik.fz-borstel.de/

 

CLINIXX® zu den Nutzenvorteilen der Lösung

  • Überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Web-basiert und somit flexibel konfigurierbar für hausspezifische Prozesse und integrierbar mit Subsystemen
  • Rasche Einführung und robuster Betrieb
  • Essenzieller Teil einer Digitalstrategie mit Best-of-Breed
  • Sichere, schlankere Prozesse in und zwischen Abteilungen
  • Akzeptanz ist hoch
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit AMC

Kontaktdaten

AMC Advanced Medical
Communication Holding GmbH

Ballindamm 5
20095 Hamburg

Fon: +49 (0)40 - 244 227 0
Fax: +49 (0)40 - 244 227 20

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.amc-gmbh.com

AMC Advanced Medical Communication Holding GmbH

Schreiben Sie uns

Datenschutzhinweis

Mit dem nebenstehenden Kontaktformular können Sie Ihre Anfrage an uns richten. Ihre Daten werden über unseren Provider per E-Mail an uns weitergeleitet und nach Beantwortung umgehend gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen bzw. eine Speicherung nötig ist. Eine Nutzung zu einem anderen Zweck oder eine Datenweitergabe an Dritte findet nicht statt. Sie können Ihre Einwilligung zur Datenerhebung und Datennutzung jederzeit durch Nachricht an uns widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden Ihre Daten umgehend gelöscht. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen unserer Datenschutzerklärung